Von eins bis X

Die Torhüter-Hierarchie in der kommenden Saison

Werders Torhüter gehen in leicht veränderter Formation in die kommende Saison (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 16.05.2018 // 17:37 Uhr

Pavlenka bleibt, Drobny verlängert, Plogmann rückt auf und hinter der Nummer zwei im Bremer Tor steht noch ein kleines Fragezeichen. So lässt sich die Hierarchie im Kasten des SV Werder für die kommende Spielzeit im Schnelldurchgang zusammenfassen. Am Mittwochnachmittag warf Werders Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann, einen Blick auf die zukünftige Rangordnung bei den Schlussmännern.

Dass Jiri Pavlenka, selbst im Falle von lukrativen Angeboten auch nächste Saison die Nummer eins der Grün-Weißen sein wird, bekräftigte Baumann mit Nachdruck: „Der Spieler hat uns nochmals signalisiert, dass er hier bleiben möchte und wir haben bereits mehrfach betont, dass wir ihn nicht abgeben möchten.“ Mit lediglich 40 Gegentoren, dem viertbesten Wert im Bundesliga-Vergleich, und acht Partien ohne Gegentreffer hat der tschechische Nationalkeeper bereits in seiner ersten Spielzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welchen Wert er für den Verein hat.

Landsmann Jaroslav Drobny, aktuell die Nummer drei in Werders Torhüter-Rangordnung – und nur aufgrund der Verletzung von Michael Zetterer regelmäßiger Ersatzkeeper im Bundesliga-Betrieb – hängt noch ein Jahr dran. „Wir stehen vor einer Einigung, aber ein Vertrag ist noch nicht unterschrieben. Jaro spielt als Typ eine wichtige Rolle im Team. Deshalb haben wir uns mit ihm darauf verständigt, noch ein Jahr weiter zu machen“, erklärte Baumann. Allerdings wird Nachwuchstalent Luca Plogmann zukünftig als Nummer drei gesetzt sein und darüber hinaus in der Regionalliga für Werders U 23 reichlich Spielpraxis sammeln.

Offen ist dagegen, welcher zweite Schlussmann regelmäßig im Kader für die Pflichtauftritte steht. Michael Zetterer, die bisherige Nummer zwei, befindet sich nach Kahnbein-Operation und kompliziertem Heilungsverlauf aktuell noch im Rehatraining. „Zetti könnte auch nächste Saison unsere Nummer zwei sein, muss es aber nicht“, so Baumann.