Sensation? Heimsieg!

Duell mit Tabellenführer RB Leipzig
Marco Friedl bereitete gegen den FC Augsburg das 3:2 vor (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 20.09.2019 / 11:55 Uhr

Von Lukas Kober

Zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison werden im wohninvest WESERSTADION wieder die Flutlichtmasten angeschmissen. Werder gegen Leipzig, 18.30 Uhr (ab 17.30 Uhr im betway Live-Ticker auf WERDER.DE), – ein Top-Spiel, das besondere Geschichten verspricht. Der Tabellenführer kommt an den Osterdeich und trifft auf eine Mannschaft, die mit einer Vielzahl von Verletzten nicht in Bestbesetzung auflaufen kann. Kein Wunder also, dass rund um Werder manche von einer Sensation sprechen, sollten die Grün-Weißen gegen RB punkten. Nur einer will davon nichts wissen: Florian Kohfeldt.

Der Cheftrainer machte auf der Spieltags-Pressekonferenz schnell deutlich: „Ich mag das nicht, wenn Werder-Siege zu Hause als Sensation gelten.“ Für diese Haltung und Herangehensweise hat der Chefcoach auch allen Grund, schließlich haben sich die Grün-Weißen schon in den vergangenen beiden Partien den Sieg erkämpft. Der besondere und entscheidende Faktor: die grün-weiße Mentalität.

Werder gewinnt zum Abschluss der Saison 18/19 gegen RB Leipzig (Foto: nordphoto).

Es ist die gleiche mentale Stärke, die den SV Werder am Ende der letzten Saison gegen Dortmund oder Bayern zurückgebracht und ausgezeichnet hat. Nur zu diesem Zeitpunkt gibt es einen großen Unterschied. „Es kommt aus den Jungs heraus. Sie entwickeln diese Mentalität, diesen Willen unsere Ziele unbedingt erreichen zu wollen selbst“, schwärmt Florian Kohfeldt von seiner Mannschaft. Es ist ein Fortschritt, den die Grün-Weißen schon früh in der Saison gegangen sind und immer noch gehen.

Daher will der Cheftrainer von einer möglichen Sensation nichts hören, weil er weiß, zu was sein Team fähig ist und wie sie in gewissen Spielsituationen über sich hinaus wachsen kann. „Die Fans können sich auf einen leidenschaftlichen Fight von uns freuen“, ist sich Kohfeldt sicher. Sollten die Grün-Weißen diesen Fight am Samstagabend im Schein der Flutlichtmasten für sich entscheiden, hätte sie sich einmal mehr allen Respekt verdient. Nicht nur im Werder-Umfeld, sondern in der ganzen Liga – das würde sicher aufch Florian Kohfeldt unterstreichen.

 

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